Nun ist er endlich da, der erste Beitrag. Heute möchte ich die Dokumentation Linux – die Reise des Pinguins, welche am Sonntag im 3Sat lief, vorstellen. Damit ihr euch schon vor dem schauen, was ihr auf jeden Fall tun solltet, ein kleines Bild machen könnt.
Mir persönlich hat die Dokumentation sehr gut gefallen. Gut recherchiert, keine Tatsachen oder Interviews verdreht dargestellt. Das wünscht man sich auch von anderen, derartigen Dokumentationen. Ein dickes + für 3Sat an dieser Stelle.
Die Einzige Kritik: Wir als Benutzer von GNU/Linux werden immer noch als “Freaks” dargestellt. Die Matrix, die zwischen den Abschnitten im Hintergrund zu sehen ist, verdeutlicht dies.
Eines der Ziele der Dokumentation, ist zu wiederlegen, dass “nur Software die Geld kostet, gut ist”. Danach erhält man einen kurzen Rückblick über die Geschichte von Linux. Ausserdem erfährt man, wie es überhaupt dazu kam, dass Linus Torvalds, Linux entwickelte.
Hatte Linux früher den Ruf nur von Spezialisten bedient werden zu können. Ist es heute ein System, das überall einsetzbar ist und auch Eingesetzt wird. Auch von “normalen” Anwendern. Naja eigentlich sind alle GNU/Linux “Anhänger” nicht ganz normal, aber das ist auch gut so!
Um hier mal ein paar Einsatzbereiche zu nennen, die auch im Film genannt werden: PC, Netbooks, Navi, Unterhaltungsprogramm in Flugzeugen und so weiter und so fort. Selbst Kuba hat sein eigenes Linux-basiertes System. Es heißt Nova.
Bei einer so großen Verbreitung ist es schwer den Überblick zu behalten. Deshalb gibt es die Linux Foundation. Diese verwaltet alles, was mit Linux an sich zu tun hat. Und möchte gerne eine Linux Basis Standard etablieren.
Ein weiteres Thema ist, dass Linux zwar allgegenwätrtig, aber den noch nicht so großen Durchbruch, jedenfalls nicht in allen Bereichen, geschafft hat. Stellung hierzu nehmen Kurt Garloff (SUSE) und Jan Kleinert (Chefredakteur des Linux Magazin).
Danach wird direkt auf Open Source Software und Freie Software eingegangen und erklärt was man darunter versteht.
Die CEBIT. Dort war die Open Source Gemeinde dieses Jahr stark vertreten. Dort entstand auch das Interview mit Jacqueline Rahemipour (Projektleiterin Openoffice.org), die auf die Möglichkeiten eingeht, Freie Software auch ohne Programmierkenntnisse, nach eigenen Vorstellungen, mitzugestalten.
Wenn man den schon über Messen redet. Muss natürlich auch die größte Messe zum Thema freier und quelloffener Software erwähnt werden. Die FOSDEM. Hier sprach 3Sat mit Mark Surman (Executive Director Mozilla Foundation), warum die Messe so beliebt ist.
In einem Interview mit Simon Phillips (Chief Open Source Office – Sun Microsystems), wird über den wahren Wert von Freier Software gesprochen. Abseits der Kostenvorteile.
Wir leben in einem Digitalen Zeitalter. Hierzu nimmt George C. F. Greve (President der Free Software Foundation Europe) im Interview mit 3Sat Stellung.
Danach werden verschiedene Projekte wie Ingex, Limux, Linux for Africa unter die Lupe genommen.
Die Research Development Group des BBC arbeitet seit ein paar Jahren an Ingex, einem System zur Film und Fernsehproduktion. Ingex ist Freie Software. David Kurby, Leiter des Projektes beschreibt das ganze näher.
Vor zwei Jahren hat auch die Stadt München den Wechsel zu GNU/Linux geschafft oder besser, zu Limux. Das Limux Team der Stadt München kümmert sich um alle Anpassungen. Florian Schießl erzählt mehr über die Hintergründe und welche Botschaft München mit diesem Wechsel vermitteln will.
Linux for Africa. So heisst ein durch das Freiburger Open Source Netzwerk ins Leben gerufene Initiative um es auch 3. Welt Ländern zu ermöglichen, IT Kompetenzen zu fördern. Gebrauchte und überprüfte Hardware wird kostenfrei zur Verfügung gestellt und einige Anwender speziell geschult, welche das erlernte den anderen im jeweiligen Land bzw Stadt dann beibringen. Gute gebrauchte Hardware + Linux, eine förderliche Kombination.
Und natürlich haben sie Tux nicht vergessen, wäre ja auch ne Schande, unseren kleinen dicken Pingui zu vergessen.
So, damit bin ich am Ende des ersten Posts. Ich hoffe ihr hattet beim Lesen so viel Spaß, wie ich beim Schreiben.



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