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Spickmich.de – Fluch oder Segen?

Die Möglichkeit der Nutzer zu Bewerten gibt es schon lange. Und auch schon so gut wie überall, wo man als Nutzer mit der Seite “interagieren” kann. Und wir haben mit der Zeit gelernt, nicht jede bodenlose Kritik oder jeden himmelhoch jauchzende Lobeshymne ernst zu nehmen.

Im Grunde, Informationen zu verarbeiten und sich ein eigenes Bild zu machen. Selbstständig nachdenken, die eigene Meinung frei äußern, dass sind doch die Ziele von Bewertungsfeatures.

So weit zur schönen und vor allem nur gut gemeinten Theorie. Das es in der Praxis oft anders aussieht, ist auch kein Geheimnis. Ein fast aktueller Fall, auf Amazon.de zum Spiel Anno 1404. Ein vermeintlich tolles Spiel, bekommt nur wegen dem restriktiven Sicherheitsmaßnahmen Seitens des Herstellers, schlechte Bewertungen. Nicht das wir uns falsch verstehen, ich finde diese Gängelung der ehrlich Käufer auch schrecklich. Mit dem Spiel ansich hat das jedoch nichts zu tun. Das nur als ein negativ Beispiel.

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Auf die richtigen Fragen gibt es die gewünschten Antworten

Das ist uns zumindest seit den Umfragen von der Deutschen Kinderhilfe und mogis (Missbrauchsopfer gegen Internetsperren) bekannt. Auch heute gibt es dafür wieder den perfekten Beweis!

Das Familienministerium hat eine Umfrage zum Gesetzesvorhaben zur Bekämpfung der Kinderpornographie im Internet (PDF), beim Institut für Demoskopie Allensbach, in Auftrag gegeben. So schockierend die Ergebnisse auch sind, so sind sie doch so wie man es zu erwarten hat, wenn sie von Laien (vorsicht Wortspiel) in Auftrag gegeben wird.

Die Kollegen bei netzpolitik.org haben eine eventuell bessere, klarere Überschrift zum Thema gefunden, die ich euch nicht vorenthalten mag. Markus schreibt über “Familienministerium kauft Allensbach Umfrage“. So traurig das auf den ersten Blick klingen mag – man geht ja eigentlich davon aus, dass solche Umfragen repräsentativ und sinnvoll sind – so klar ist es doch das eine solche Umfrage, von einer, vorsichtig gesagt, parteiischen “Gruppe” nicht der Realität entsprechen kann.

Damit meine ich nicht die Umfrage an sich. Die Zahlen sind sicher “echt”. Aber wenn man sich Ergebnisse mal anschaut, und vor allem die Fragestellungen, Antwortmöglichkeiten, Definition der Zielgruppe (am Lustigsten fand ich die Gruppe der starken Internetnutzer – die einmal am Tag das Internet nutzen) usw.

Markus hat schon ein paar Gedanken dazu ausfomuliert, die ich hier gerne zitiere, weil sie genau das wiederspiegeln was ich mir nach dem studieren der PDF gedacht habe. Frei nach dem Motto,  “Warum das Rad neu erfinden?”

Kurzergebnis: Ältere und schlechter ausgebildete Menschen finden die Zensursula-Pläne gut. Junge und gut ausgebildete Menschen sind kritischer. Das deckt sich ja mit der CDU-Zielgruppe. Man könnte jetzt die Fragestellungen auseinander nehmen und auch die Verpackung der Ergebnisse.
markus@netzpolitik.org

Sicher macht es spaß jetzt die komplette Umfrage zu zerlegen. Da sich Thortsten in seinem Notizblog bereits die Arbeit gemacht hat, wollen wir sie hier auch entsprechend würdigen. Danke Thorsten!

Aber ignorieren wir das. Ignorieren wir auch, dass bei der Umfrage natürlich wieder nur die Blockade von Internetseiten alternativlos vorgestellt wurde und die Gegner des Gesetzesvorstosses mal eben zu “Gegnern von Maßnahmen gegen Kinderpornographie” werden. Ignorieren wir ebenfalls, dass 43 Prozent der Befragten nicht einmal täglich seine E-Mails abruft und alle anderen als “starke Internet-Nutzer” klassifiziert wurden.
thorsten@notes.computernotizen.de

Mir, mir ganz persönlich wird schlecht, wenn ich mir diese “Verdrehung” der Tatsachen ansehe.

Ein anderer Gedanke den ich an dieser Stelle äußern möchte. Nehmen wir einfach mal an, die Umfrage würde die Meinung der Deutschen wiederspiegeln. Dann würde das doch im Umkehrschluss bedeuten, dass die Mehrheit dafür ist, weiterhin Missbrauchte Kinder zur Schau zu Stellen und das Problem lediglich unter den Teppich zu kehren.

Gehen wir einfach mal davon aus und bleiben bei der Unschuldsvermutung, sonst bewegen wir uns ja auf den selben Pfaden wie unsere Bundesregierung. Den, nicht vergessen, Du bist Terrorist!

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Safari 4 – Apple veröffenlicht eine neue Version seines Browsers

Nach dem bereits im Februar die erste Beta zu Safari 4 erschienen ist, ist heute der fertige Browser freigegeben worden. Ich hatte mir bereits die Beta installiert gehabt und die gefiel mir recht gut.

Was bietet die Version 4:

  • ARIA-Unterstützung
  • Vollbildzoom
  • HTML 5-Medienunterstützung
  • Acid 3-Konformität
  • CSS 3-Webschriften
  • HTML Canvas
  • SVG 1.1
  • uvm.

Den Acid 3 Test hab ich persönlich gleich mal durchlaufen lassen. 100 Punkte von 100! Nach Opera in Version 10 der nächste Browser der die 100 schafft. Gratulation.

safari-acid3

Safari 4 besteht den Acid 3 Test

Hier kann sich der Internet Exploder, pardon Explorer, eine Scheibe abschneiden.

Für Entwickler kann man in den Einstellungen unter Erweitert, das Menü für Entwickler hinzufügen. Dort lässt sich dann beispielsweise die gerade geöffnete Seite in einem anderen, installierten Browser öffnen, Javascript deaktivieren, CSS deaktivieren, ein Javascript Debug Tool starten und noch einiges mehr.

Es ist jedenfalls erfreulich, dass die meisten Browser sich in Richtung HTML 5, Canvas, SVG und CSS 3 bewegen. Was für uns Webentwicklern ein Schritt in die richtige Richtung ist.

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  • Autor: Oliver Klee
  • Veröffentlicht: Juni 8th, 2009
  • Kategorie: CSS
  • Kommentare: 7

OOCSS-Object Oriented CSS

Das OOP Programmierparadigma sollte ja aus den gängigen Programmiersprachen bekannt sein. Für die, die von OOP jetzt das allererste mal etwas höhren eine kurze Erklärung, ohne zu technisch zu werden: Die Techniken der objektorientierten Programmierung unterstützen uns dabei, Software einfacher erweiterbar, besser testbar und besser wartbar zu machen.

Wie kann man solch ein Schema nun für CSS benutzen. Nicole Sullivan hat sich mit dieser Problemstellung befasst und herausgekommen ist dabei ein objektorientiertes CSS Framework namens OOCSS. Die Beschreibung verspricht viel “for high performance webapplications and sites”. Klingt gut.

Mit OOCSS soll es möglich sein performante, wartbare Seiten zu erstellen die obendrein noch Webstandards konform sind.  Dafür sind 2 “Grundsätze nötig auf die OOCSS baut. Die Struktur vom Aussehen zu trennen und die verschiedenen Bereiche (Container: Head, Sidebar usw.) vom Inhalt.

Das Projekt liegt bislang noch in einer Alphaversion vor. Aber ansehen kann man sich das ganze auf jeden fall. Ich finde es sehr interessant und hoffe ich komme mal dazu es bei einem Projekt einsetzen zu können.

Habt ihr schon mit OOCSS gearbeitet? Was haltet ihr davon? Über Kommentare freuen wir uns wie immer.

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Über den Sinn und Unsinn sozialer Netzwerke – Ideen und Gedanken zum dezentralen Blog Netzwerk

Netzwerke sind toll – man findet alte Freunde wieder, kann Fotos tauschen und in themenbasierten Gruppen diskutieren. Eigentlich eine klasse Sache – Eigentlich…

Obwohl ich viel im Netz unterwegs bin, bin ich nur bei wenigen Netzwerken und einigen Foren angemeldet und dass aus gutem Grund – ich habe keine Lust und vor allem keine Zeit jeden Tag in jedem Netzwerk meine PNs abzurufen.

Und wenn man es genau nimmt, dienen Netzwerke ja auch nur einem einzigen Zweck, Geld verdienen, was ja auch der Grund ist, warum PNs nicht einfach an meine Email weitergeleitet werden.

Aber wie können wir es besser machen? Lese den kompletten Artikel »

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