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	<title>miyuato.com &#187; Open Source</title>
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		<title>Über den Sinn und Unsinn sozialer Netzwerke – Ideen und Gedanken zum dezentralen Blog Netzwerk</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 07:38:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Pöschel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Netzwerke sind toll – man findet alte Freunde wieder, kann Fotos tauschen und in themenbasierten Gruppen diskutieren. Eigentlich eine klasse Sache – Eigentlich&#8230;
Obwohl ich viel im Netz unterwegs bin, bin ich nur bei wenigen Netzwerken und einigen Foren angemeldet und dass aus gutem Grund – ich habe keine Lust und vor allem keine Zeit jeden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Netzwerke sind toll – man findet alte Freunde wieder, kann Fotos tauschen und in themenbasierten Gruppen diskutieren. Eigentlich eine klasse Sache – Eigentlich&#8230;</p>
<p>Obwohl ich viel im Netz unterwegs bin, bin ich nur bei wenigen Netzwerken und einigen Foren angemeldet und dass aus gutem Grund – ich habe keine Lust und vor allem keine Zeit jeden Tag in jedem Netzwerk meine PNs abzurufen.</p>
<p>Und wenn man es genau nimmt, dienen Netzwerke ja auch nur einem einzigen Zweck, Geld verdienen, was ja auch der Grund ist, warum PNs nicht einfach an meine Email weitergeleitet werden.</p>
<p>Aber wie können wir es besser machen?<span id="more-353"></span></p>
<p>Hierzu stellt sich die Frage „Was brauchen wir?“ und vor allem „Für wen brauchen wir es?“</p>
<p>Die Internetaffinen Nutzer unter uns benutzen sowieso schon alle möglichen Services (Blog, Twitter, Youtube, Flickr, LastFM, etc.), wobei auch hier das Problem ist, dass man sich bisher nur in Netzwerken vernetzen kann.</p>
<p>Aber sehen wir uns doch lieber die Millionen Nutzer an, die mit den Begriffen Bloggen und Twittern nichts anfangen können – die Zielgruppe von Wer-kennt-Wen, Lokalisten und den diversen VZs.</p>
<p>Diese Zielgruppe braucht nicht viel um Glücklich zu sein (bsp. Wer-kennt-wen):<br />
- Die „Ich“-Seite – Wer bin ich, wo wohne ich, was sind meine Hobbys<br />
- Die „Ich kenne 5.000.000 Leute“-Seite – Schön mit Fotos, von jedem den man kennt.<br />
- Die „ich mache gerade“-Seite – Was mache ich jetzt, was später&#8230;<br />
- Die „Blog“-Seite<br />
- Das „Gästebuch“<br />
- Eine „Bildergallerie“<br />
- „Gruppen“ – Themenspezifische Foren</p>
<p>Natürlich sind diese Funktionen mit einem Blog schon heute möglich – aber der Normalsterbliche kennt sie nicht.</p>
<p>Wenn ich z.B. meine Freundin auf das Thema eigenes Blog anspreche sagt sie, sie habe doch schon eines bei Wer-kennt-wen auf ihrer „Ich“-Seite und wenn sie eine eigene Domain hätte, wüsste ja niemand, dass sie einen Artikel geschrieben hat (Feeds sind ihr ein Fremdwort).</p>
<p>Gehen wir also davon aus, wir würden die Eierlegende Wollmilchsau erfinden wollen:<br />
- Wir bauen das Grundgerüst mit Wordpress<br />
- Um den Normalsterblichen die Orientierung zu erleichtern ein passendes Theme dazu<br />
- Die „Ich mache gerade“-Seite lässt sich mit Twitter bewerkstelligen<br />
- „Blog“ und „Gästebuch“ geht mittels Wordpress eigenen Mitteln<br />
- als „Bildergallerie“ ein Flickr-Plugin</p>
<p>Alles an sich noch kein Problem, den jetzt kommt der Knackpunkt: die „Ich kenne 5.000.000 Leute“ Übersichtsseite – also wie bewerkstelligen wir es?</p>
<p>Es gibt einige Services die diese Funktionen bieten – Noserub wäre ein Ansatz, YIIG oder meinetwegen Google Friend Finder, aber da sind wir ja wieder beim Thema, dass wir 1. nicht dezentral und 2. Nicht mehr Anwendungsunabhängig agieren.</p>
<p>Mein Gedanke geht in Richtung Übertragung von Daten / „Freunde adden“ mittels <abbr	title="Really Simple Syndication">RSS</abbr>/XML-Feeds und Microformaten, leider weiß ich noch nicht, wie man es genau anstellen müsste.</p>
<p>Über Anregungen und Kritik sind wir immer dankbar.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>It simply works!</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 19:20:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Klee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Software]]></category>
		<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>

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		<description><![CDATA[Was macht man Dienstag Abend, nach einem stressigen Tag, an dem einem jeder irgendwie auf den S*** gegangen ist? Man aktualisiert sein Betriebssystem!
Vor dem eigentlichen Beitrag aber noch ein, zwei Sachen zur Seite. Es wurde ein offensichtlicher Hinweis zu unserem RSS-Feed hinzugefügt, so wie Hinweise zur Nutzungslizenz der veröffentlichten Texte. Ausserdem findet man nun in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was macht man Dienstag Abend, nach einem stressigen Tag, an dem einem jeder irgendwie auf den S*** gegangen ist? Man aktualisiert sein Betriebssystem!</p>
<p>Vor dem eigentlichen Beitrag aber noch ein, zwei Sachen zur Seite. Es wurde ein offensichtlicher Hinweis zu unserem <abbr	title="Really Simple Syndication">RSS</abbr>-Feed hinzugefügt, so wie Hinweise zur Nutzungslizenz der veröffentlichten Texte. Ausserdem findet man nun in der Sidebar, die meistelesenen Beiträge. Realisiert mit  <a href="http://bueltge.de/wp-sayfa-sayac-de-counter-fuer-beitraege-gelesen-plugin/83/">Sayfa Sayaç (de) &#8211; Counter für Beiträge gelesen (Plugin)</a> von <a href="http://bueltge.de">bueltge.de</a>.</p>
<p>Zudem werden jetzt unter jedem Artikel, ähnliche Artikel angezeigt, die euch vielleicht auch interessieren. Diese haben in der Box &#8220;Lesetipps&#8221; ihren Platz gefunden.</p>
<p>Jetzt aber zum Artikel.</p>
<p><span id="more-257"></span></p>
<p>Meiner einer fährt ja zweigleisig. Ich habe auf meinem Rechner parallel Ubuntu Linux und Microsoft Windows XP am laufen. Windows nutze ich hauptsächlich dazu, um mir den &#8220;murks&#8221; den ich in mein eclipse haue auch im Internet Exploder, pardon ich meine natürlich Explorer, anschauen zu können. Und zwar die ganze Palette. IE6-8. Natürlich läuft hier auch ein Safari und ein Google Chrome, der aber einfach nur weil er so schick aussieht.</p>
<p>Ansonsten spiele ich, wenn es die Zeit erlaubt an meinem Ubuntu herum und erledige da auch alle meine Aufgaben. Von der Bildbearbeitung mit The Gimp über eclipse für meine tag-soup und Spaghetti Code, bis hin zu meinem privaten <abbr	title="Programm zur Versionsverwaltung von Dateien und Daten">Subversion</abbr> Repository zur Versionsverwaltung all meiner Projekte. Das mal nur als 3 einfache Beispiele.</p>
<p>Mein gutes &#8220;altes&#8221; Ubuntu, hat ja vor ein paar Tagen ein Update bekommen, und zwar auf Version 9.04 &#8220;Jaunty Jackalope&#8221;. Da ich aber ein gebrandmarktes Kind bin, was Updates betrifft, habe ich mich heute erst entschlossen mein Ubuntu 8.10 auf die aktuelle Version zu bringen.</p>
<p>Also erst mal alle unersetzbaren Dateien auf die externe Festplatte kopiert und meine Projekte auf den dev-server &#8220;committet&#8221;. Dann konnte es losgehen. Ich rufe die Ubuntu Versionsverwaltung auf. Dort wird mir schon seit einiger Zeit angeboten auf Version 9.04 zu aktualisieren. Im folgenden Dialog wurd ich darüber aufgeklärt, dass es eben eine neue Version gibt und das ganze Blablubb halt. Am Ende noch der Hinweis, das wenn man die Dateien zum updaten vollständig heruntergeladen hat, es keinen Weg mehr zurück gibt. Leichte Zweifel beginnen sich bei mir zu bilden. Ok, denk ich mir und klicke auf &#8220;Ok&#8221;.</p>
<p>Jetzt erstmal Kaffee machen! Könnte ja eine lange Nacht werden. Ca. eine halbe Stunde vergangen, das Update ist ohne Murren durchgelaufen. &#8220;Wie geil ist das den&#8221;, denk ich mir. Nun den Rechner neustarten und alle Programme ausprobieren ob sie wie gewohnt funktionieren. Tatsächlich, alles tut!</p>
<p>Ich bin echt beeindruckt. Sowohl von Ubuntu, als auch von der Open Source Community.</p>
<p>Wie ist das eigentlich bei euch mit Updates? Seit ihr da auch eher vorsichtig? Hattet ihr auch schon schlechte Ehrfahrungen? Oder gehört ihr eher zu den Update Junkies, die am liebesten den &#8220;testing&#8221; Zweig ihr zu Hause nennen?</p>
<p>Lasst mich an euren Ehrfahrungen, Meinungen teilhaben!</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>GNU/Linux oder doch nur Linux</title>
		<link>http://miyuato.com/2009/04/gnulinux-oder-doch-nur-linux/</link>
		<comments>http://miyuato.com/2009/04/gnulinux-oder-doch-nur-linux/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 14:15:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Klee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freie Software]]></category>
		<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrundwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[GNU]]></category>
		<category><![CDATA[Namensstreit]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich hatte ich vor heute über Subversion zu schreiben, wie vorgestern erwähnt. Allerdings hatte ich die letzten beiden Tage sehr interessante Diskussionen zur Namensgebung meines Lieblingsbetriebssystems &#8220;GNU/Linux&#8221;.
Für mich, und das ist jetzt meine persönliche Meinung, heisst das Betriebssystem GNU/Linux. Denn ohne die Projekte der GNU gäbe es das &#8220;Linux&#8221; wie wir es heute kennen gar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich hatte ich vor heute über <abbr	title="Programm zur Versionsverwaltung von Dateien und Daten">Subversion</abbr> zu schreiben, wie vorgestern erwähnt. Allerdings hatte ich die letzten beiden Tage sehr interessante Diskussionen zur Namensgebung meines Lieblingsbetriebssystems &#8220;GNU/Linux&#8221;.</p>
<p>Für mich, und das ist jetzt meine persönliche Meinung, heisst das Betriebssystem GNU/Linux. Denn ohne die Projekte der GNU gäbe es das &#8220;Linux&#8221; wie wir es heute kennen gar nicht. Sicher <strong>hätte</strong> man den Linux-<abbr	title="engl. Betriebssystemkern">Kernel</abbr> auch in ein anderes <abbr	title="Betriebssystem">BS</abbr> implementieren könne, aber das steht hier nicht zur Debatte.</p>
<p><span id="more-168"></span></p>
<h3>Inhalt</h3>
<ol>
<li><a href="#einleitung">Vorwort</a></li>
<li><a href="#prognu">Argumente für „GNU/Linux“</a></li>
<li><a href="#prolinux">Argumente für „Linux“</a></li>
<li><a href="#loesung">Lösungsmöglichkeiten</a></li>
</ol>
<h3 id="einleitung">Vorwort</h3>
<p>Die Free Software Foundation und andere Organsiationen, wie auch die Autoren der Distribution Debian befürworten den Namen GNU/Linux. Linus Torvalds, der Linux entwickelt hat, sowie die Free Standards Group lehnen diese Bezeichnung ab. Stattdessen verwenden sie nur Linux.</p>
<p>Außerdem ist der Begriff Linux eher bekannt und wird häufiger von normalen Anwendern verwendet, wenn auch aus Unwissenheit. Ein Umstand der das Problem nicht vereinfacht ist, dass es keine genaue Definition dafür gibt, wann eine Software ein Betriebssystem ist. Somit haben beide Lager wohl ein Recht darauf, dass ihr bevorzugter Name verwendet wird. Denn Tatsache ist, dass das eine ohne das andere nicht funktionieren würde. Aber sehen wir uns die Argumente beider Seiten mal genauer an.</p>
<h3 id="prognu">Argumente für „GNU/Linux“</h3>
<p>Zuerst die der Free Software Foundation und Richard Stallman, der Verfasser der GNU GPL, der Gründer des GNU Projektes und Mitgründer der Free Software Forundation ist.</p>
<p>Die Tatsache, dass sich unter anderem die GNU und die Free Software Foundation für die Erhaltung Freier Software einsetzen, macht es ethisch verwerflich, den Begriff GNU für den Namen wegzulassen. Da GNU/Linux eines der Flaggschiffe dieser gesamten Gruppierung ist. Man würde einfach die ethischen Hintergründe unterschlagen, wofür die GNU einsteht. Ohne das GNU Projekt gäbe es heutzutage vielleicht nur proprietäre Betriebssysteme wie Microsoft Windows und Mac OS. Natürlich gibt es auch freie Distributionen von BSD, der Berkeley Software Distribution. Aber Meinung nach war auch hier die GNU in gewisser Art und Weise ausschlaggebend. (Das Thema wär sicher nen eigenen Beitrag wert, mal sehen)</p>
<p>Ein weiteres Argument ist, dass es die GNU schon seit 1983 gibt und Linux erst 1992 mit in das Projekt aufgenommen wurde. Linus Torvalds der Namensgeber von Linux, lässt vermuten, dass Torvalds alleine alle wichtigen Bestandteile des Betriebssystems entwickelt hat, was nicht richtig ist. Mit der Entwicklung der Programme außerhalb des Kernels war schon Jahre zuvor das GNU Projekt beschäftigt. Genau aus dem Grund wäre es unpassend den Begriff Linux für das Betriebssystem zu verwenden, weil er irritiert und nicht das wesentliche ausdrückt. GNU/Linux hingegen, würde das verhindern.</p>
<p>Ebenso ist es der Fall, dass man als normaler Benutzer nicht sieht, was noch alles im Hintergrund im PC läuft. Leider machen das viele der GNU Programme. Wenn man das Betriebssystem jetzt nur „Linux“ nennen würde, würde man damit ausdrücken, dass die Arbeit des GNU Projekts nicht anerkannt wird.</p>
<p>Die Anhänger des Begriffes Linux verteidigen sich immer mit dem vorgeschobenen Argument , dass man doch nicht alle Mitwirkenden des Projektes mit in den Namen aufnehmen kann, wie Apache/BSD/KDE/GNU/Linux/Fedora, irgendwo müsse Schluss sein.</p>
<blockquote><p>„Dabei darf aber nicht der Erstautor wegfallen“<br />
<cite>Zitat GNU/Linux FAQ, www.gnu.org</cite></p></blockquote>
<p>Soweit zu den Argumenten der „GNU/Linux“ Befürworter. Nun zu den Argumenten der<br />
Befürworter von „Linux“.</p>
<h3 id="prolinux">Argumente für „Linux“</h3>
<p>Eines der Argumente, welches diese Seite anführt, ist, dass der Name „Linux“ viel leichter zu merken ist. Außerdem sei das amerikanische Wort „GNU“ leicht zu verwechseln mit „new“ dem englischen Begriff für „neu“. Wie wir aber schon wissen ist „GNU“ ein rekursives Akronym für „GNU not Unix“. So eine Verwechslung möchte man auch beim anderen Lager vermeiden.</p>
<p>Auch ist es unserer heutigen Gesellschaft so, dass man gerne alles mögliche, so kurz und genau wie nur möglich ausdrücken möchte. Der Begriff GNU/Linux ist an sich schon sehr lang. Hinzu kommt, dass man nicht beides als ein Wort verwendet, sondern den „Slash“ mit verwenden muss. Also „GNU Slash Unix“ oder „GNU+ Unix“, weil ja Linux sonst zum GNU Projekt gehört.</p>
<p>Linus Torvalds selbst sagt, es heiße Linux. Zudem hat er die alleinigen Markenrechte an diesem Namen. Trotzdem möchte er, dass das GNU Projekt anerkannt wird, wie er es selbst auch macht.</p>
<p>Ein weiteres Argument ist, dass sich die Free Software Foundation und Richard Stallman zunächst gar nicht für die genaue Namensgebung interessiert haben. Erst später, als Linux langsam bekannter wurde und der Erfolg kam, wollte man diese im Grunde berechtigten Ansprüche geltend machen.</p>
<h3 id="loesung">Lösungsmöglichkeiten</h3>
<p>Über eine Lösung des bestehenden Namensstreits wird schon länger nachgedacht. Eine Möglichkeit wäre es, es nur GNU zu nennen, was aber für Verwirrung sorgen würde.</p>
<p>Besser wäre tatsächlich „GNU/Linux“ zu verwenden. Auch ist dieser Begriff leichter verständlich und nachvollziehbar, ebenfalls für jene, die nur „Linux“ kennen. Eine weitere Idee um den Namensstreit beizulegen, ist einfach den Namen der jeweiligen Distribution in den Begriff für das Betriebssystem mit aufzunehmen, wie beispielsweise Debian GNU/Linux oder Gentoo Linux.</p>
<p>Hier hätte man dann die Alternative einfach nur Debian oder Gentoo zu sagen, was aber wiederum zu Verwechslungen führen könnte. Denn von Debian gibt es noch Debian GNU/Hurd. Hurd sollte, der <abbr	title="engl. Betriebssystemkern">Kernel</abbr> von GNU werden. Bei Gentoo wäre das Problem, dass es noch ein anderes Betriebssystem gibt, welches den Namen Gentoo hat. Nämlich Gentoo/BSD. Eine freie Version der Berkeley Software Distribution.</p>
<p>Eine Lösung wird noch immer gesucht. Leider kann es solange keine geben bis die Hardliner auf beiden Seiten zur Vernunft kommen und zusammen an der Lösung arbeiten.</p>
<p>Ich hoffe ich konnte euch diesen nicht ganz unwichtigen Streit ein wenig näher bringen. In der deutschsprachigen Wikipedia findet man noch viele weiterführende Links zu diesem Thema, für die die sich etwas mehr damit beschäftigen wollen.</p>
<h4>Change History</h4>
<p>14.04.09 &#8211; 21:37: Logik Fehler im Abschnitt Gründe für GNU/Linux beseitigt.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Freie Software und Open Source Software</title>
		<link>http://miyuato.com/2009/04/freie-software-und-open-source-software/</link>
		<comments>http://miyuato.com/2009/04/freie-software-und-open-source-software/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 15:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Klee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freie Software]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrundwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[GNU]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich denke man merkt ziemlich deutlich wenn man in diesem Blog schon den ein oder anderen Artikel gelesen hat, das mir sowohl Freie Software und Open Source Software am Herzen liegen. Warum ich beides so klar voneinander trenne? Open Source Software ist nicht gleich Freie Software.
Natürlich haben beide Bewegungen ihre Gemeinsamkeiten und haben auf jeden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke man merkt ziemlich deutlich wenn man in diesem Blog schon den ein oder anderen Artikel gelesen hat, das mir sowohl Freie Software und Open Source Software am Herzen liegen. Warum ich beides so klar voneinander trenne? Open Source Software ist nicht gleich Freie Software.</p>
<p>Natürlich haben beide Bewegungen ihre Gemeinsamkeiten und haben auf jeden Fall ihre daseins Berechtigung. Aber trotzdem sollte man sich, meiner Meinung nach, mit den Unterschieden befassen.</p>
<p>Ein wenig aufklärungsarbeit versuche ich mit diesem Artikel zu leisten.</p>
<p><span id="more-123"></span></p>
<h3>Definition</h3>
<p>Zu allererst Definieren wir den Begriff Freie Software. Hierfür nehme ich die deutsche Übersetzung der Original Definition von Richard M. Stallman.</p>
<blockquote><p>Eine Software ist “frei”, damit ist gemeint, dass diese die wesentlichen Freiheiten des<br />
Anwenders respektiert. Dies ist eine Sache der Freiheit, nicht des Preises. Also wie<br />
in „Freie Rede&#8221; und nicht wie in „Freibier“.</p>
<p>(Zitat: Richard Stallman 1984)</p></blockquote>
<p>Freie Software gibt dem Anwender die Freiheit das Programm zu benutzen, es zu kopieren, weiterzugeben, aus ihm zu lernen und die Software zu verbessern. Genauer gesagt basiert das auf den vier Arten der Freiheit nach Definition der Free Software Foundation:</p>
<ul>
<li>Die Freiheit das Programm für jeden beliebigen Zweck zu verwenden (Freiheit 1)</li>
<li>Die Freiheit zu lernen wie das Programm funktioniert, und es den eigenen Bedürfnissen anpassen. Der Zugang zum Quellcode ist eine Vorbedingung dafür.(Freiheit 2)</li>
<li>Die Freiheit, Kopien weiterzugeben, um damit anderen zu helfen. (Freiheit 3)</li>
<li>Die Freiheit das Programm zu verbessern und diese Verbesserungen wiederumder Öffentlichkeit zu Verfügung zu stellen, so dass die ganze Gemeinschaft  davon profitieren kann. (Freiheit 4)</li>
</ul>
<p>Ein Programm ist freie Software, wenn die Benutzer alle diese Freiheiten haben. Somit sollte man die Freiheit haben, Kopien weiterzuverbreiteten, entweder mit oder ohne Veränderungen, gratis oder gegen Erhebung einer Gebühr für die Verbreitung, an jeden und überall. Frei zu sein in diesen Dingen bedeutet (abgesehen von anderen Punkten), dass man nicht nach Erlaubnis fragen oder für eine Erlaubnis bezahlen muss.</p>
<h3>Ideologie</h3>
<p>Diese Freiheiten sind von wesentlicher Bedeutung, nicht nur für das Wohl des einzelnen Benutzers, sondern auch, weil durch sie der gesellschaftliche Zusammenhalt gefördert wird &#8211; also das Teilen und die Zusammenarbeit.</p>
<p>Und ihre Bedeutung nimmt weiter zu, weil immer größere Bereiche unserer Kultur und unseres Lebens digitalisiert werden. In dieser Welt der digitalen Klänge, Bilder und Worte steht freie Software immer mehr für Freiheit im Allgemeinen.</p>
<h3>Open Source</h3>
<p>Allerdings fanden sich nicht alle Anwender und Entwickler von freier Software in den Zielen der Freien-Software-Bewegung wieder und so spaltete sich 1998 ein Teil der Freien-Software-Bewegung ab und begann eine Kampagne unter dem Namen „Open Source&#8221;.</p>
<p>Dieser Begriff war ursprünglich vorgeschlagen worden, um einem möglichen Missverständnis des Begriffes &#8220;Freie Software&#8221; vorzubeugen. Doch schon bald wurde es mit philosophischen Ansichten in Verbindung gebracht, die von denen der Freie-Software-Bewegung gänzlich verschieden waren.</p>
<h3>Unterschiede</h3>
<p>Obwohl einem Freie Software auch unter jedem anderen Namen die gleiche Freiheit gäbe, so macht es doch viel aus, welchen Namen wir benutzen. Verschiedene Wörter transportieren verschiedene Vorstellungen.</p>
<p>Im Jahr 1998 begannen einige Leute in der Freien Software Gemeinschaft damit, den Begriff „ Open Source Software“ anstelle von „Freie Software“ zu benutzen, um zu beschreiben, was sie tun. Man verband den Begriff „Open Source“ rasch mit einer anderen Vorgehensweise, einer anderen Philosophie, anderen Werten und sogar mit anderen Kriterien dafür, welche [Software-]Lizenzen akzeptabel sind.</p>
<p>Die Freie-Software-Bewegung und die Open-Source-Bewegung sind heute zwei verschiedene Bewegungen mit unterschiedlichen Ansichten und Zielen, obwohl sie bei einigen konkreten Projekten sehr wohl zusammenarbeiten können und das auch tun. Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Bewegungen besteht in ihren Werten, in der Art und Weise, wie sie die Welt betrachten.</p>
<p>Für die Open-Source- Bewegung ist die Frage, ob Software quelloffen [engl.: “open source”] sein sollte, eine praktische Frage und keine ethische. „Open Source&#8221; ist ein Entwicklungsmodell. Freie Software ist eine soziale Bewegung. Für die Open-Source-Bewegung ist nicht-freie Software eine suboptimale Lösung. Für die Freie-Software-Bewegung ist nicht-freie Software ein soziales Problem und Freie Software ist die Lösung.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Motivation Freie Software zu Programmieren Teil 2/2</title>
		<link>http://miyuato.com/2009/03/motivation-freie-software-zu-programmieren-teil-22/</link>
		<comments>http://miyuato.com/2009/03/motivation-freie-software-zu-programmieren-teil-22/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 17:34:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Klee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freie Software]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrundwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern, im ersten Teil des Artikels bin ich ein wenig näher auf die Personen eingegangen, die Freie Software programmieren. Was nicht vorkommt, ist der Personenkreis, die als Festangestellte in einem Betrieb oder Organisation arbeiten und Geld dafür bekommen Freie Software zu entwickeln.
Heute möchte ich mich mit der eigentlichen Motivation beschäftigen, die so viele Menschen dazu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern, im ersten Teil des <a href="http://miyuato.com/2009/03/motivation-freie-software-zu-programmieren-teil-12/">Artikels</a> bin ich ein wenig näher auf die Personen eingegangen, die Freie Software programmieren. Was nicht vorkommt, ist der Personenkreis, die als Festangestellte in einem Betrieb oder Organisation arbeiten und Geld dafür bekommen Freie Software zu entwickeln.</p>
<p>Heute möchte ich mich mit der eigentlichen Motivation beschäftigen, die so viele Menschen dazu antreibt, sich nochmal zusätzlich &#8220;Arbeit aufzulasten&#8221;. Im Grunde ist es keine Last, wird aber gerne so hingestellt um eine Argumentation wie &#8220;Bist du blöd, du machst dir soviel Arbeit und bekommst nicht mal Geld dafür!&#8221;, zu ermöglichen.</p>
<p>Achso, mal eine kleine Ankündigung an dieser Stelle. Im Laufe der Woche erscheint hier auch ein Artikel von meinem Mit-Autor. Sicher etwas etwas aus dem Bereich Design, oder doch Architektur, aber vielleicht auch Visualisierung. Hmm, um ehrlich zu sein, ich weis es nicht. Er wollte es mir nicht verraten! Das heißt, wir müssen uns wohl überraschen lassen. </p>
<p><span id="more-41"></span></p>
<p>Zunächst ein Zitat von R. M. Stallman (Gründer der FSF und des GNU &#8211; Projekts):</p>
<blockquote><p>Jede Entscheidung, die jemand trifft, beruht auf den Wertvorstellungen und Zielen dieser Person. Menschen können viele verschiedene Wertvorstellungen und Ziele haben; Ruhm, Geld, Liebe, Überleben, Spaß und Freiheit sind nur einige der Ziele, die ein guter Mensch haben kann. Wenn das Ziel darin besteht, anderen ebenso wie sich selbst zu helfen, nennen wir das Idealismus. Meine Arbeit an freier Software ist von einem idealistischen Ziel motiviert: Freiheit und Kooperation zu verbreiten. Ich möchte dazu beitragen, dass sich freie Software verbreitet um proprietäre Software zu ersetzen, die Kooperation verbietet, und damit unsere Gesellschaft zu einer besseren zu machen.</p></blockquote>
<p>(Richard Stallman, 1998)</p>
<p>Unsere Gesellschaft kennt wohltätige, karitative und kulturelle Formen des Engagements für eine gute Sache, die nicht auf finanziellen Gewinn zielen. Doch während einer Ärztin, die beispielsweise eine Zeit lang in Äthiopien gearbeitet hat, allgemeine Anerkennung gezollt wird, ist meist die erste Reaktion auf unbezahlte Softwareentwickler, dass es sich um Studenten handeln muss oder um „verrückte“. Warum verrückt? Weil ihre Arbeit in der Wirtschaft einerseits äußerst gefragt ist und andererseits gut bezahlt werden würde.</p>
<blockquote><p>Jedes Geschäft – welcher Art es auch sei – wird besser betrieben, wenn man es um seiner selbst willen als den Folgen zuliebe treibt«, weil es nämlich zuletzt für sich Reiz gewinnt, was man zunächst aus Nützlichkeitserwägungen begonnen haben mag, und weil dem Menschen Tätigkeit lieber ist, als Besitz, &#8230; insofern sie Selbsttätigkeit ist.</p></blockquote>
<p>(Volker Grassmuck &#8211; Freie Software &#8211; zwischen Privat- und Gemeineigentum S. 250)</p>
<p>Diese humboldtsche Erkenntnis über die Motivation der Menschen bietet einen Schlüssel für das Verständnis der freien Software. Einen Wert an sich stellt der kreative Akt dar, freie Software zu entwickeln.</p>
<p>Eine Grundvoraussetzung für die Beteiligung an solchen Projekten, ist natürlich die Faszination vom Programmieren selbst. Der Computer als Gerät für mögliche Kreativität, in ihm etwas zu schaffen und von ihm eine sofortige Rückmeldung zu erhalten, kann etwas sehr Erfüllendes sein. Die Motivation für viele ist auch, die Aufmerksamkeit, das gesteigerte Image, der Ruhm und die Ehre, aber nicht nur solche Gründe, die ausschließlich im Bezug auf das eigene Ego genannt sind, sind Antriebskraft dafür, sondern auch das Lernen an sich. Wenn man etwas veröffentlicht, setzt man sich Kritik aus, welche gerade in der Welt der freien Software eine sehr positive und konstruktive ist. Es gibt individuelle und soziale Motivationen, warum man sich an einem freien Software Projekt beteiligt:</p>
<li>intellektuelle Herausforderung und Spiel</li>
<li>Kreativität und der Stolz auf etwas selbst Geschaffenes,</li>
<li>etwas verwirklichen, das den eigenen Ansprüchen an Stil und Qualität genügt,</li>
<li>soziale Kontakte mit Leuten, die dieselben Ideen und Interessen teilen.</li>
<li>Ruhm</li>
<li>Förderung der „Kollektiven Identität“.</li>
<p>Ich hoffe, ich konnte euch zeigen, dass es viele Gründe gibt, warum und wieso und überhaupt(!) </p>
<h3>Quellen</h3>
<p>Bücher<br />
Freie Software &#8211; zwischen Privat- und Gemeineigentum<br />
Autor: Volker Grassmuck<br />
<a href="http://freie-software.bpb.de/">Online Version</a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Motivation Freie Software zu Programmieren Teil 1/2</title>
		<link>http://miyuato.com/2009/03/motivation-freie-software-zu-programmieren-teil-12/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 11:23:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Klee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freie Software]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrundwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Programmieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist Sonntag. Heute möchte ich meinen ersten Zweiteiler veröffentlichen. Und gerade weil es Sonntag ist, etwas leicht zu verdauendes. Viele von uns nutzen Freie Software im Alltag, sei es jetzt Openoffice für die anfallenden Büroaufgaben oder The Gimp für die Bildbearbeitung. Vielleicht hat man in diesem Zusammenhang von Freier Software gehört und was diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Sonntag. Heute möchte ich meinen ersten Zweiteiler veröffentlichen. Und gerade weil es Sonntag ist, etwas leicht zu verdauendes. Viele von uns nutzen Freie Software im Alltag, sei es jetzt Openoffice für die anfallenden Büroaufgaben oder The Gimp für die Bildbearbeitung. Vielleicht hat man in diesem Zusammenhang von Freier Software gehört und was diese ist. Spätestens dann fragt man sich, wer sind diese Leute und warum machen sie das und dazu noch ohne Geld dafür zu verlangen?</p>
<p>Im ersten Teil gehe ich auf die Personen selbst ein, die Freie Software und Open Source Software entwickeln. Morgen dann auf das warum und auf die persönlichen &#8220;Benefits&#8221;.</p>
<p><span id="more-35"></span></p>
<p>Viele Leute sind der Meinung, dass hauptsächlich Studenten, die ja viel Freizeit haben, sich für Freie Software engagieren. Das wirkliche Altersspektrum ist allerdings wesentlich breiter. Beim Xfree86 Projekt beispielsweise liegt der Altersdurchschnitt zwischen 12 und 50 Jahren. Viele sind tatsächlich Studenten, aber viele andere haben z.B eine Anstellung als Programmierer, Systemarchitekt oder Systemadministrator, aber auch in nicht computerbezogenen Berufen und entwickeln in ihrer Freizeit an freien Projekten. </p>
<p>Ganz normale Menschen eben, die nach ihrer ganz normalen 60 Stunden Woche gerne mal 20-30 Stunden machen, was ihnen Spaß macht. Beispielsweise beim KDE Projekt, selbst die produktivsten Entwickler haben einen ganz normalen Tagesjob, unter anderem auch als Programmierer. Es ist eine Frage der Prioritäten. Laut Kalle Dalheimer verbringt der Bundesbürger, statistisch betrachtet, 28 Stunden in der Woche vor dem Fernseher. Damit ist gemeint, dass jeder seine Freizeit mit einer anderen Tätigkeit verbringt, und Programmierer freier Software verbringen ihre Freizeit damit Freie Software zu programmieren, in der andere Leute unter Umständen Fernseh schauen würden.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Erste Beitrag aka Linux &#8211; die Reise des Pinguins</title>
		<link>http://miyuato.com/2009/03/der-erste-beitrag-aka-linux-die-reise-des-pinguins/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 19:37:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Klee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freie Software]]></category>
		<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[3sat]]></category>
		<category><![CDATA[Limux]]></category>
		<category><![CDATA[Skolelinux]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist er endlich da, der erste Beitrag. Heute möchte ich die Dokumentation Linux &#8211; die Reise des Pinguins, welche am Sonntag im 3Sat lief, vorstellen. Damit ihr euch schon vor dem schauen, was ihr auf jeden Fall tun solltet, ein kleines Bild machen könnt.
Mir persönlich hat die Dokumentation sehr gut gefallen. Gut recherchiert, keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist er endlich da, der erste Beitrag. Heute möchte ich die Dokumentation <a href="http://www.3sat.de/mediathek/?obj=11913">Linux &#8211; die Reise des Pinguins</a>, welche am Sonntag im 3Sat lief, vorstellen. Damit ihr euch schon vor dem schauen, was ihr auf jeden Fall tun solltet, ein kleines Bild machen könnt.</p>
<p>Mir persönlich hat die Dokumentation sehr gut gefallen. Gut recherchiert, keine Tatsachen oder Interviews verdreht dargestellt. Das wünscht man sich auch von anderen, derartigen Dokumentationen. Ein dickes + für 3Sat an dieser Stelle.</p>
<p>Die Einzige Kritik: Wir als Benutzer von GNU/Linux werden immer noch als &#8220;Freaks&#8221; dargestellt. Die Matrix, die zwischen den Abschnitten im Hintergrund zu sehen ist, verdeutlicht dies.</p>
<p><span id="more-24"></span><br />
Eines der Ziele der Dokumentation, ist zu wiederlegen, dass &#8220;nur Software die Geld kostet, gut ist&#8221;. Danach erhält man einen kurzen Rückblick über die Geschichte von Linux. Ausserdem erfährt man, wie es überhaupt dazu kam, dass Linus Torvalds, Linux entwickelte.<br />
Hatte Linux früher den Ruf nur von Spezialisten bedient werden zu können. Ist es heute ein System, das überall einsetzbar ist und auch Eingesetzt wird. Auch von &#8220;normalen&#8221; Anwendern. Naja eigentlich sind alle GNU/Linux &#8220;Anhänger&#8221; nicht ganz normal, aber das ist auch gut so!<br />
Um hier mal ein paar Einsatzbereiche zu nennen, die auch im Film genannt werden: PC, Netbooks, Navi, Unterhaltungsprogramm in Flugzeugen und so weiter und so fort. Selbst Kuba hat sein eigenes Linux-basiertes System. Es heißt Nova.</p>
<p>Bei einer so großen Verbreitung ist es schwer den Überblick zu behalten. Deshalb gibt es die Linux Foundation. Diese verwaltet alles, was mit Linux an sich zu tun hat. Und möchte gerne eine Linux Basis Standard etablieren.</p>
<p>Ein weiteres Thema ist, dass Linux zwar allgegenwätrtig, aber den noch nicht so großen Durchbruch, jedenfalls nicht in allen Bereichen, geschafft hat. Stellung hierzu nehmen Kurt Garloff (SUSE) und Jan Kleinert (Chefredakteur des Linux Magazin).</p>
<p>Danach wird direkt auf Open Source Software und Freie Software eingegangen und erklärt was man darunter versteht.</p>
<p>Die CEBIT. Dort war die Open Source Gemeinde dieses Jahr stark vertreten. Dort entstand auch das Interview mit Jacqueline Rahemipour (Projektleiterin Openoffice.org), die auf die Möglichkeiten eingeht, Freie Software auch ohne Programmierkenntnisse, nach eigenen Vorstellungen, mitzugestalten.</p>
<p>Wenn man den schon über Messen redet. Muss natürlich auch die größte Messe zum Thema freier und quelloffener Software erwähnt werden. Die FOSDEM. Hier sprach 3Sat mit Mark Surman (Executive Director Mozilla Foundation), warum die Messe so beliebt ist.</p>
<p>In einem Interview mit Simon Phillips (Chief Open Source Office &#8211; Sun Microsystems), wird über den wahren Wert von Freier Software gesprochen. Abseits der Kostenvorteile.<br />
Wir leben in einem Digitalen Zeitalter. Hierzu nimmt George C. F. Greve (President der Free Software Foundation Europe) im Interview mit 3Sat Stellung.</p>
<p>Danach werden verschiedene Projekte wie Ingex, Limux, Linux for Africa unter die Lupe genommen.<br />
Die Research Development Group des BBC arbeitet seit ein paar Jahren an <a href="http://ingex.sourceforge.net/">Ingex</a>, einem System zur Film und Fernsehproduktion. Ingex ist Freie Software. David Kurby, Leiter des Projektes beschreibt das ganze näher.</p>
<p>Vor zwei Jahren hat auch die Stadt München den Wechsel zu GNU/Linux geschafft oder besser, zu <a href="http://www.muenchen.de/limux">Limux</a>. Das Limux Team der Stadt München kümmert sich um alle Anpassungen. Florian Schießl erzählt mehr über die Hintergründe und welche Botschaft München mit diesem Wechsel vermitteln will.</p>
<p>Linux for Africa. So heisst ein durch das Freiburger Open Source Netzwerk ins Leben gerufene Initiative um es auch 3. Welt Ländern zu ermöglichen, IT Kompetenzen zu fördern. Gebrauchte und überprüfte Hardware wird kostenfrei zur Verfügung gestellt und einige Anwender speziell geschult, welche das erlernte den anderen im jeweiligen Land bzw Stadt dann beibringen. Gute gebrauchte Hardware + Linux, eine förderliche Kombination.</p>
<p>Und natürlich haben sie Tux nicht vergessen, wäre ja auch ne Schande, unseren kleinen dicken Pingui zu vergessen.</p>
<p>So, damit bin ich am Ende des ersten Posts. Ich hoffe ihr hattet beim Lesen so viel Spaß, wie ich beim Schreiben.</p>]]></content:encoded>
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