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	<title>miyuato.com &#187; Internetzensur</title>
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		<title>Spickmich.de &#8211; Fluch oder Segen?</title>
		<link>http://miyuato.com/2009/06/spickmich-de-fluch-oder-segen/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 09:44:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Klee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internetzensur]]></category>
		<category><![CDATA[denunziantentum]]></category>
		<category><![CDATA[spickmich.de]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Möglichkeit der Nutzer zu Bewerten gibt es schon lange. Und auch schon so gut wie überall, wo man als Nutzer mit der Seite &#8220;interagieren&#8221; kann. Und wir haben mit der Zeit gelernt, nicht jede bodenlose Kritik oder jeden himmelhoch jauchzende Lobeshymne ernst zu nehmen.
Im Grunde, Informationen zu verarbeiten und sich ein eigenes Bild zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Möglichkeit der Nutzer zu Bewerten gibt es schon lange. Und auch schon so gut wie überall, wo man als Nutzer mit der Seite &#8220;interagieren&#8221; kann. Und wir haben mit der Zeit gelernt, nicht jede bodenlose Kritik oder jeden himmelhoch jauchzende Lobeshymne ernst zu nehmen.</p>
<p>Im Grunde, Informationen zu verarbeiten und sich ein eigenes Bild zu machen. Selbstständig nachdenken, die eigene Meinung frei äußern, dass sind doch die Ziele von Bewertungsfeatures.</p>
<p>So weit zur schönen und vor allem nur gut gemeinten Theorie. Das es in der Praxis oft anders aussieht, ist auch kein Geheimnis. Ein fast aktueller Fall, auf Amazon.de zum Spiel Anno 1404. Ein vermeintlich tolles Spiel, bekommt nur wegen dem restriktiven Sicherheitsmaßnahmen Seitens des Herstellers, schlechte Bewertungen. Nicht das wir uns falsch verstehen, ich finde diese Gängelung der ehrlich Käufer auch schrecklich. Mit dem Spiel ansich hat das jedoch nichts zu tun. Das nur als ein negativ Beispiel.</p>
<p><span id="more-376"></span></p>
<p>Nichtsdestotrotz, hat man ja die Möglichkeit sich die Bewertungen als möglicher Kunde anzusehen und sich so sein eigenes Bild zu machen. Wo wir wieder bei &#8220;selber denken&#8221; wären. Und oft genug sind Bewertungen, eine super Sache um herauszufinden, welche Katze man im Sack kauft, oder um &#8220;Druck&#8221; auszuüben.</p>
<p>Nun was hat das jetzt alles mit Spickmich.de zu tun? Ganz einfach. Auf Spickmich.de haben Schüler die Möglichkeit, ihre Lehrer anhand von objektiven Kriterien zu bewerten. Das hat unlängst auch der Bundesgerichtshof anerkannt. Eine Deutschlehrerin hatte gegen das Lehrerbewerungsportal geklagt, weil sie mit der Note 4,3 Bewertet wurde. Sie sah ihre Persönlichkeitsrechte verletzt.</p>
<p>Ich, als jemand der selbst noch zu den Betroffenen gehört, also generell als Schüler, ich finde es gut das uns die Möglichkeit gegeben wird unsere Lehrer zu bewerten, anhand sachlicher Kriterien. Welche Möglichkeiten hat man den sonst sich zu wehren? Persönliches Gepräch? Gang über die Schulleitung, das Schulamt? Ich bitte euch, ihr wisst zum großen Teil selbst, dass das nicht oft überhaupt etwas ändert. Viel mehr muss man Angst haben, dass einem daraus zerschmetternde Konsequenzen entstehen.</p>
<p>Man kann hier natürlich geteilter Meinung sein und es gibt auch hier sicher positive Beispiele. Zum Beispiel, hat uns einer unserer Lehrer, halbjährlich, die Möglichkeit gegeben, anhand eines anonymen Fragebogens, ihn zu bewerten. Er hat das dann ausgewertet und die Ergebnisse mit uns besprochen. Solch eine Selbstevaluation, ist ein sehr tolles Beispiel wie es auch funktionieren kann.</p>
<p>Kritik am Urteil des Bundesgerichtshof, kam wie zu erwarten auch aus Richtung der Politik, natürlich von der CDU/CSU. Die ja immer bestrebt ist ihre Bürger zu schützen und Grundrechte abzubaue und uns zu Bevormunden. Die letzten Jahre haben uns gezeigt, dass die Politik uns die Fähigkeit, selbstständig zu denken aberkennt und die Gesetze die dazu erlassen werden zeigen das, meiner Meinung nach deutlich.</p>
<p>Was hat das nun mit Spickmich zu tun? Erst einmal gar nichts. Aber wer sagt uns, dass nicht bald solche Seiten verboten werden, weil sie &#8220;das Denunziantentum&#8221; fördern?</p>
<p>Was bleibt zu sagen. Ich finde es gut, dass es Seiten wie Spickmich.de gibt. Man muss es als Möglichkeit begreifen, nicht als Gefahr. Es wird wie oft nur das negative gesehen und dem Volk wird es nicht zugetraut selbstständig abwägen zu können, was er mit der ein oder anderen Information anfangen kann.</p>
<p>Witzig finde ich auch immer wieder vergleiche bei Diskussionen, wenn sich die Politik zu Wort meldet.</p>
<blockquote><p>&#8220;Dass Politiker benotet werden, damit können wir leben.&#8221;, sagte Kauder in einem <a rel="external" href="http://www.rp-online.de/public/article/politik/deutschland/724945/Kauder-will-Denunziantentum-im-Netz-stoppen.html" target="_blank">Interview</a> mit <em>RP Online</em>. &#8220;Aber dass jetzt auch zwischen Bürgern jeder den anderen anonym bewerten kann, das hat für mich schon etwas von Denunziantentum.&#8221; Und weiter: &#8220;Sollen Lehrer demnächst anonym ihre Schüler bewerten? Oder Verurteilte die Richter?&#8221;<br />
<a title="Artikel zu Spickmich.de auf heise" href="http://www.heise.de/newsticker/Internet-Pranger-am-Pranger--/meldung/141217"><cite>Internet-Pranger am Pranger@heise.de</cite></a></p></blockquote>
<p>Also werden nun Schüler mit Verbrechern verglichen? Ist das, genau das, nicht Denunziantentum? Das Volk wird beschimpft, beleidigt, Denunziert und das von der eigenen Regierung. Aber wir sind ja alles potentielle Amokläufer, Terroristen und Kinderschänder. Ich weis das sind harte Worte. Aber jeder der die jüngsten politischen Diskussionen mitverfolgt hat, hat nicht sehr viele Alternativen anders zu denken, meine ich.</p>
<p>Ich vermute man würde die Schüler gerne mundtot machen, denn sonst könnte es ja sein, das man wirklich irgendwann etwas ändern müsse, und dann müsste sich die Politik auch eingestehen Fehler gemacht zu haben. Schrecklich!</p>
<p>Wie seht ihr das? Bei einigen von euch liegt der Schulalltag schon etwas weiter zurück, aber es ist ein Thema das uns alle angeht. Denn nicht nur Schüler sind ohnmächtig, auch ihre Eltern, die sich wehren.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Auf die richtigen Fragen gibt es die gewünschten Antworten</title>
		<link>http://miyuato.com/2009/06/auf-die-richtigen-fragen-gibt-es-die-gewunschten-antworten/</link>
		<comments>http://miyuato.com/2009/06/auf-die-richtigen-fragen-gibt-es-die-gewunschten-antworten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 15:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Klee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internetzensur]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist uns zumindest seit den Umfragen von der Deutschen Kinderhilfe und mogis (Missbrauchsopfer gegen Internetsperren) bekannt. Auch heute gibt es dafür wieder den perfekten Beweis!
Das Familienministerium hat eine Umfrage zum Gesetzesvorhaben zur Bekämpfung der Kinderpornographie im Internet (PDF), beim Institut für Demoskopie Allensbach, in Auftrag gegeben. So schockierend die Ergebnisse auch sind, so sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist uns zumindest seit den <a title="Artikel auf miyuato.com zu den konträren Umfrageergebnissen" href="http://miyuato.com/2009/05/mogis-unterstutzt-netz-sperren-kritiker-durch-umfrage/">Umfragen von der Deutschen Kinderhilfe und mogis</a> (Missbrauchsopfer gegen Internetsperren) bekannt. Auch heute gibt es dafür wieder den perfekten Beweis!</p>
<p>Das Familienministerium hat eine <a title="Umfrage zum Gesetzesvorhaben zur Bekämpfung der Kinderpornographie im Internet - Auswertung" href="http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Pressestelle/Pdf-Anlagen/kinderpornografie-umfrage-allensbach,property=pdf,rwb=true.pdf">Umfrage zum Gesetzesvorhaben zur Bekämpfung der Kinderpornographie im Internet</a> (PDF), beim Institut für Demoskopie Allensbach, in Auftrag gegeben. So schockierend die Ergebnisse auch sind, so sind sie doch so wie man es zu erwarten hat, wenn sie von Laien (vorsicht Wortspiel) in Auftrag gegeben wird.</p>
<p>Die Kollegen bei netzpolitik.org haben eine eventuell bessere, klarere Überschrift zum Thema gefunden, die ich euch nicht vorenthalten mag. Markus schreibt über &#8220;<a title="Artikel zur Umfrage von Netzpolitik.org" href="http://netzpolitik.org/2009/familienministerium-kauft-allensbach-umfrage/">Familienministerium kauft Allensbach Umfrage</a>&#8220;. So traurig das auf den ersten Blick klingen mag &#8211; man geht ja eigentlich davon aus, dass solche Umfragen repräsentativ und sinnvoll sind &#8211; so klar ist es doch das eine solche Umfrage, von einer, vorsichtig gesagt, parteiischen &#8220;Gruppe&#8221; nicht der Realität entsprechen kann.</p>
<p>Damit meine ich nicht die Umfrage an sich. Die Zahlen sind sicher &#8220;echt&#8221;. Aber wenn man sich Ergebnisse mal anschaut, und vor allem die Fragestellungen, Antwortmöglichkeiten, Definition der Zielgruppe (am Lustigsten fand ich die Gruppe der starken Internetnutzer &#8211; die einmal am Tag das Internet nutzen) usw.</p>
<p>Markus hat schon ein paar Gedanken dazu ausfomuliert, die ich hier gerne zitiere, weil sie genau das wiederspiegeln was ich mir nach dem studieren der PDF gedacht habe. Frei nach dem Motto,  &#8220;Warum das Rad neu erfinden?&#8221;</p>
<blockquote><p>Kurzergebnis: Ältere und schlechter ausgebildete Menschen finden die Zensursula-Pläne gut. Junge und gut ausgebildete Menschen sind kritischer. Das deckt sich ja mit der CDU-Zielgruppe. Man könnte jetzt die Fragestellungen auseinander nehmen und auch die Verpackung der Ergebnisse.<br />
<cite>markus@netzpolitik.org</cite></p></blockquote>
<p>Sicher macht es spaß jetzt die komplette Umfrage zu zerlegen. Da sich <a title="Umfrage analysiert -  Gut, dass wir gefragt haben" href="http://notes.computernotizen.de/2009/06/17/gutgefragt/">Thortsten in seinem Notizblog</a> bereits die Arbeit gemacht hat, wollen wir sie hier auch entsprechend würdigen. Danke Thorsten!</p>
<blockquote><p>Aber ignorieren wir das. Ignorieren wir auch, dass bei der Umfrage natürlich wieder nur die Blockade von Internetseiten alternativlos vorgestellt wurde und die Gegner des Gesetzesvorstosses mal eben zu “Gegnern von Maßnahmen gegen Kinderpornographie” werden. Ignorieren wir ebenfalls, dass 43 Prozent der Befragten nicht einmal täglich seine E-Mails abruft und alle anderen als “starke Internet-Nutzer” klassifiziert wurden.<br />
<cite>thorsten@notes.computernotizen.de</cite></p></blockquote>
<p>Mir, mir ganz persönlich wird schlecht, wenn ich mir diese &#8220;Verdrehung&#8221; der Tatsachen ansehe.</p>
<p>Ein anderer Gedanke den ich an dieser Stelle äußern möchte. Nehmen wir einfach mal an, die Umfrage würde die Meinung der Deutschen wiederspiegeln. Dann würde das doch im Umkehrschluss bedeuten, dass die Mehrheit dafür ist, weiterhin Missbrauchte Kinder zur Schau zu Stellen und das Problem lediglich unter den Teppich zu kehren.</p>
<p>Gehen wir einfach mal davon aus und bleiben bei der Unschuldsvermutung, sonst bewegen wir uns ja auf den selben Pfaden wie unsere Bundesregierung. Den, nicht vergessen, <a title="Hommage an &quot;Du bist Deutschland&quot;" href="http://www.dubistterrorist.de/"><span class="style6">Du bist Terrorist!</span></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mogis unterstützt Netz-Sperren Kritiker durch Umfrage</title>
		<link>http://miyuato.com/2009/05/mogis-unterstutzt-netz-sperren-kritiker-durch-umfrage/</link>
		<comments>http://miyuato.com/2009/05/mogis-unterstutzt-netz-sperren-kritiker-durch-umfrage/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 May 2009 12:38:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Klee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internetzensur]]></category>
		<category><![CDATA[mogis]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>

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		<description><![CDATA[Update (20.05.09 16:26)
Zum Thema Umfragen ein lesenswerter Bericht auf heise.de Konträre Umfrageergebnisse zu Kinderporno-Sperren
Es bleibt zu hoffen, dass die Ergebnisse ebenso von den Medien aufgenommen und in die Politik weiter geleitet werden. Helft dabei und bloggt / twittert darüber!
Zitat: markus@netzpolitik.org
Dann komme ich diesem Appell mal nach! Um was gehts den? Ganz einfach. Mogis &#8211; Missbrauchsopfer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Update (20.05.09 16:26)</h3>
<p>Zum Thema Umfragen ein lesenswerter Bericht auf heise.de<a title="Konträre Umfrageergebnisse zu Kinderporno-Sperren" href="http://www.heise.de/newsticker/Kontraere-Umfrageergebnisse-zu-Kinderporno-Sperren--/meldung/138216"> Konträre Umfrageergebnisse zu Kinderporno-Sperren</a></p>
<blockquote><p>Es bleibt zu hoffen, dass die Ergebnisse ebenso von den Medien aufgenommen und in die Politik weiter geleitet werden. Helft dabei und bloggt / twittert darüber!<br />
<cite>Zitat: <a href="http://netzpolitik.org/2009/umfrage-90-gegen-netz-sperren/">markus@netzpolitik.org</a></cite></p></blockquote>
<p>Dann komme ich diesem Appell mal nach! Um was gehts den? Ganz einfach. Mogis &#8211; Missbrauchsopfer gegen Internetsperren hat mit Hilfe von Spendengeldern eine Umfrage bei Infratest in Auftrag gegeben. Die Zeit-Online berichtet über die Ergebnisse der Umfrage: <a href="http://www.zeit.de/online/2009/22/netzsperren-umfrage">Mehr als 90 Prozent gegen Sperrungen im Internet</a>.</p>
<blockquote><p>Mogis nun ließ Infratest fragen, ob man folgender Aussage zustimme oder sie ablehne: “Der Zugang zu Internetseiten mit Kinderpornographie sollte durch eine Sperre erschwert werden, das reicht aus, auch wenn die Seiten selbst dann noch vorhanden und für jedermann erreichbar sind.” Klingt etwas anders. Suggeriert es doch, dass die Sperren zwar wirksam sein mögen, die Inhalte aber immer noch im Netz sind. Das Ergebnis: Nur fünf Prozent der insgesamt 1000 Befragten sind gegen eine solche Lösung, mehr als 90 Prozent also lehnen Netzsperren ab.[...]Nächste Frage Mogis: “Internetseiten mit Kinderpornographie sollten konsequent gelöscht und die Betreiber strafrechtlich verfolgt werden.” Zustimmende Urteile kamen von 92 Prozent. Bei der etwas anders formulierten Kinderhilfe-Umfrage waren es, siehe unten, nur 84 Prozent. Letzte Frage von Mogis: “Internetseiten mit Kinderpornographie sollten im Internet frei zugänglich sein, es muss jeder selbst wissen, was er sich anschaut.” Ergebnis: Nur zwei Prozent sind für diese völlige Freiheit.</p></blockquote>
<p>Sehr schön! Ich schließ mich markus an und gebe die Bitte um Verbreitung weiter!</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine Zensur findet nicht statt! &#8211; zensursula.net ist offline!</title>
		<link>http://miyuato.com/2009/05/eine-zensur-findet-nicht-statt/</link>
		<comments>http://miyuato.com/2009/05/eine-zensur-findet-nicht-statt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 07:50:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Pöschel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internetzensur]]></category>
		<category><![CDATA[WTF?!]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[WWW]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>

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		<description><![CDATA[Update (19.05 22:30 Uhr)
www.zensursula.net ist wieder online!
Update 2 (20.05 14:14 Uhr)
www.zensursula.net ist leider wieder offline! Hossi veröffentlicht nun ersteinmal in seinem Blog Hossie&#8217;s Blog weitere Artikel zu dem Thema Netzsperren.
Aus gegebenem Anlaß möchten wir berichten, dass die Homepage www.zensursula.net offline ist.
Nach eigener Aussage des Betreibers, wurde die Seite offline gestellt, da ihm persönlich und rechtlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Update (19.05 22:30 Uhr)</h3>
<p><a title="www.zensursula.net" href="http://www.zensursula.net" target="_blank">www.zensursula.net</a> ist wieder online!</p>
<h3>Update 2 (20.05 14:14 Uhr)</h3>
<p><a title="www.zensursula.net" href="http://www.zensursula.net" target="_blank">www.zensursula.net</a> ist leider wieder offline! Hossi veröffentlicht nun ersteinmal in seinem Blog<a title="Hossie's Blog" href="http://blog.hossie.de/"> Hossie&#8217;s Blog</a> weitere Artikel zu dem Thema Netzsperren.</p>
<p>Aus gegebenem Anlaß möchten wir berichten, dass die Homepage <a title="www.zensursula.net" href="http://www.zensursula.net" target="_blank">www.zensursula.net</a> offline ist.</p>
<p>Nach eigener Aussage des Betreibers, wurde die Seite offline gestellt, da ihm persönlich und rechtlich gedroht wurde.</p>
<p><a href="http://miyuato.com/wp-content/uploads/2009/05/traueranzeige_art5.png"><img class="alignnone size-large wp-image-304" title="traueranzeige_art5" src="http://miyuato.com/wp-content/uploads/2009/05/traueranzeige_art5-1024x724.png" alt="traueranzeige_art5" width="573" height="405" /></a><br />
Wie war das doch gleich?</p>
<blockquote><p>&#8220;Eine Zensur findet nicht statt&#8221;<br />
Art. 5 GG</p></blockquote>
<p>Hiermit bitten wir alle Blogger diese Nachricht weiterzuverbreiten!</p>
<p><a title="Offline auf Zensursula-Petition hinweisen!" href="http://netzpolitik.org/2009/offline-auf-zensursula-petition-hinweisen/" target="_blank">Offline auf Zensursula-Petition hinweisen</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten</title>
		<link>http://miyuato.com/2009/05/keine-indizierung-und-sperrung-von-internetseiten/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 13:48:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Klee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internetzensur]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich möchte heute auf die Petition “Internet &#8211; Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten” hinweisen.
Am Montag hatte bereits markus von www.netzpolitik.org aufgefordert die Petiton zu unterzeichnen.
Und macht mit bei der Petition! Von nichts kommt nichts.

Text der Petition
Wir fordern, daß der Deutsche Bundestag die Änderung des Telemediengesetzes nach dem Gesetzentwurf des Bundeskabinetts vom 22.4.09 ablehnt. Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte heute auf die Petition “<a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860">Internet &#8211; Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten</a>” hinweisen.</p>
<p>Am Montag hatte bereits markus von <a href="http://netzpolitik.org/2009/anti-zensursula-petition-unterzeichnen/">www.netzpolitik.org</a> aufgefordert die Petiton zu unterzeichnen.</p>
<p><strong>Und macht mit bei der Petition!</strong> Von nichts kommt nichts.</p>
<blockquote>
<blockquote><p>Text der Petition</p>
<p>Wir fordern, daß der Deutsche Bundestag die Änderung des Telemediengesetzes nach dem Gesetzentwurf des Bundeskabinetts vom 22.4.09 ablehnt. Wir halten das geplante Vorgehen, Internetseiten vom BKA indizieren &amp; von den Providern sperren zu lassen, für undurchsichtig &amp; unkontrollierbar, da die “Sperrlisten” weder einsehbar sind noch genau festgelegt ist, nach welchen Kriterien Webseiten auf die Liste gesetzt werden. Wir sehen darin eine Gefährdung des Grundrechtes auf Informationsfreiheit.</p>
<p>Begründung</p>
<p>Das vornehmliche Ziel – Kinder zu schützen und sowohl ihren Mißbrauch, als auch die Verbreitung von Kinderpornografie, zu verhindern stellen wir dabei absolut nicht in Frage – im Gegenteil, es ist in unser aller Interesse. Dass die im Vorhaben vorgesehenen Maßnahmen dafür denkbar ungeeignet sind, wurde an vielen Stellen offengelegt und von Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen mehrfach bestätigt. Eine Sperrung von Internetseiten hat so gut wie keinen nachweisbaren Einfluß auf die körperliche und seelische Unversehrtheit mißbrauchter Kinder.</p></blockquote>
</blockquote>
<p>Internetzensur? Wem das jetzt so noch nichts sagt, dem kann ich folgende Artikel ans Herz legen.</p>
<p><span id="more-250"></span></p>
<ul>
<li>Mein eigener Artikel zu diesem Thema kann als Einstieg genutzt werden.  Zusätzlich zu meiner Meinung findet ihr dort auch Links zu anderen Artikeln, welche die Problematik beschreiben.  <a href="http://miyuato.com/2009/04/weg-frei-zur-internetzensur/">Weg frei zur Internetzensur?</a></li>
<li><a href="http://netzpolitik.org/2009/gesetzentwurf-gedanken-zur-medialen-wahrnehmung/">Gedanken zur medialen Wahrnehmung &amp; Gesetzentwurf am Mittwoch #Zensursula</a></li>
<li><a href="http://netzpolitik.org/2009/der-neue-gesetzesentwurf-zu-internet-sperren-ist-da/">Der neue Gesetzesentwurf zu Internet-Sperren ist da</a></li>
<li><a href="http://netzpolitik.org/2009/bundesregierung-beschliesst-zensurgesetz/">Bundesregierung beschließt Zensurgesetz</a></li>
<li><a href="http://netzpolitik.org/2009/isps-als-generelle-zensoren/">ISPs als generelle Zensoren?</a></li>
<li><a href="http://netzpolitik.org/2009/warum-es-um-zensur-geht/">Warum es um Zensur geht</a></li>
<li><a href="http://netzpolitik.org/2009/warum-wir-dem-bka-nicht-vertrauen-koennen-und-was-das-mit-dem-foederalismus-zu-tun-hat/">Warum wir dem BKA nicht vertrauen können und was das mit dem Föderalismus zu tun hat</a></li>
</ul>
<p>Natürlich ist das noch nicht alles, aber schonmal eine ganze Menge um sich mit der Problematik auseinanderzusetzen.</p>
<p>Sollte ich etwas essentiell Wichtiges vergessen haben, dann schreibt es einfach in die Kommentare ich füge es dann in den Artikel ein.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weg frei zur Internetzensur?</title>
		<link>http://miyuato.com/2009/04/weg-frei-zur-internetzensur/</link>
		<comments>http://miyuato.com/2009/04/weg-frei-zur-internetzensur/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 11:55:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Klee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internetzensur]]></category>
		<category><![CDATA[WTF?!]]></category>
		<category><![CDATA[WWW]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man sich die letzte Zeit ein wenig näher mit unserer lieben Zensursula beschäftigt hat, möchte man meinen das dies tatsächlich bald der Fall sein könnte.
Für die, die nicht Wissen worüber ich gerade spekuliere. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat ja bekanntlich der Kinderpornographie den Kampf angesagt. Was an sich eine gute Sache ist, sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man sich die letzte Zeit ein wenig näher mit unserer lieben Zensursula beschäftigt hat, möchte man meinen das dies tatsächlich bald der Fall sein könnte.</p>
<p>Für die, die nicht Wissen worüber ich gerade spekuliere. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat ja bekanntlich der Kinderpornographie den Kampf angesagt. Was an sich eine gute Sache ist, sie sie aber mit den falschen Mitteln bekämpft.</p>
<p><span id="more-192"></span></p>
<p>Seit Freitag ist es nun offiziell, 5 große deutsche Internetprovider haben Verträge mit dem Bundeskriminalamt (BKA) abgeschlossen. In diesem Vertrag werden gesetzliche Regelungen zur Blockade kinderpornographischer Webseiten beschlossen. Diese vermeintliche Blockade wird über DNS-Sperren erreicht, die selbst nicht technisch versierte Nutzer <a href="http://www.youtube.com/watch?v=1NNG5I6DBm0">sehr leicht umgehen</a> können.</p>
<p>An dieser Stelle ein kleiner Exkurs in Sachen DNS und DNS-Sperre. Um das auch mal dem unbedarften Internetnutzer zu erklären. DNS-Sperre bedeutet, dass die Auskunft eine falsche Nummer sagt, nämlich die des BKA. Und es ist kein Problem, einfach eine andere Auskunft zu fragen. Das ist zwar fachlich nicht mehr exakt, aber trifft es ganz gut. (Danke an Herr Erlacher für die <a href="http://www.heise.de/ct/foren/S-Re-Diesen-Artikel-verbreiten-schoen-und-gut/forum-156948/msg-16596231/read/">schöne Beschreibung</a>)</p>
<p>So weit so gut. Zusätzlich dazu, dass eine solche Sperre nur ein Sichtschutz ist, wird das ganze noch auf einem, hart ausgedrückt, <a href="http://netzpolitik.org/2009/die-dreizehn-luegen-der-zensursula/">Lügenkonstrukt aufgebaut</a>. Gepaart mit dem Unwissen des unbedarften Internetnutzers (klingt das genauso komisch, wie es sich schreibt?) ergibt sich die Gefahr für das Freie Internet. Den jeder der <em>gegen</em> die Blockade ist, ist <em>für</em> Kinderpornographie <strong>im Web</strong>. Jedenfalls im Volksmund.</p>
<p>Tatsache ist allerdings, das solch Material nicht über das Web verbreitet wird und man auch nicht mal eben &#8220;zufällig&#8221; darüber stolpert. Eines der vielen Argumente gegen Webzensur. Gerrit van Aaken zählt weitere <a href="http://praegnanz.de/weblog/fuenf-argumente-gegen-die-webzensur">Gründe gegen Webzensur</a> in seinem Weblog <a href="http://www.praegnanz.de">www.praegnanz.de</a> auf. Auch auf www.netzpolitik.org ist ein Artikel zu dem Thema erschienen. <a href="http://netzpolitik.org/2009/die-dreizehn-luegen-der-zensursula/">Die dreizehn Lügen der Zensursula</a>. Hier kommentiert und erwidert Netzaktivist Lutz Donnerhacke die Aussagen des Familienministeriums zur Notwendigkeit von Zensurmaßnahmen gegen die Dokumentation von Kindesmißhandlungen.</p>
<p>Wenn man sich nun einmal vor Augen führt, wie löchrig der angestrebte Schutz und die Argumentation von Frau von der Leyen sind, dann frägt man sich nach den wahren Motiven für solche Maßnahmen, die einem &#8220;Ich will mit dem Kopf durch die Wand, alle Argumente sind mir egal&#8221; Verhalten, sehr ähnlich sind. Was bleibt ist der fade Nachgeschmack der Tatsache, dass es diese Blockade geben wird und diese Anhand von nicht einsehbaren Listen mit &#8220;bösen&#8221; Adressen erstellt wird.</p>
<p>Und wenn es dann mal schon eine solche geheime Liste gibt, dann ist es auch nicht mehr weit bis andere unliebsame Inhalte aus dem Netz verschwinden. Einen <a href="http://www.heise.de/ct/Die-Argumente-fuer-Kinderporno-Sperren-laufen-ins-Leere--/artikel/135867">weiteren interessanten Artikel</a> findet man auf heise.de</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Das Internet ist zwar frei, aber noch lange kein rechtsfreier Raum. Illegale Inhalte im Web werden strafrechtlich verfolgt und wenn möglich aus dem Verkehr genommen. Wir brauchen keine Zensur und auch keinen Wahlkampfaktionismus. Und mit Scheuklappen der Marke &#8220;von der Leyen&#8221; werden auch nicht weniger Kinder missbraucht.</p>]]></content:encoded>
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